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ERNÄHRUNG
VITAMINE, MINERAL-, BALLASTSTOFFE, ENZYME,
SPURENELEMENTE, BIOAKTIVE STOFFE, …

Der Apfel hat eine lange Geschichte. Schon im Paradies
stand der Apfel für Verführung. Seit langem weiß man, dass
er nicht nur gut schmeckt, sondern sich auch sehr positiv auf
die Gesundheit auswirkt. Nicht umsonst heißt es so treffend:
„An apple a day keeps the doctor away“. Er steckt nämlich
voller Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe, Enzyme, Spuren-
elemente und bioaktiver Stoffe.

Sehr wichtige bioaktive Stoffe sind Polyphenole.
Sie zählen neben Vitaminen und Mineralstoffen zu den Antioxi-
dantien. „Diese Substanzen schützen unter anderem vor
Krebs und Herzerkrankungen“, so Helga Cvitkovich-Steiner,
wissenschaftliche Leiterin des „Forums Ernährung Heute“
(Quelle: www.forum-ernaehrung.at). Polyphenole helfen also
„Freie Radikale“, die Krebs und Herzerkrankungen verur-
sachen können, zu neutralisieren. Sie sind nicht nur in den
Früchten selbst, sondern auch in unseren Säften, Chips, …
ausreichend vorhanden.

Äpfel regen den Stoffwechsel an, wirken cholesterinsenkend
und helfen die Verdauung zu regulieren. Darüber hinaus sind
sie wahre „Wunderwuzzis“ in Sachen Energieanteil und Nähr-
stoffdichte: Ein mittelgroßer Apfel hat nur 50 kcal und ver-
sorgt den Körperkreislauf prompt mit rascher Energie für
Gehirn und Muskulatur. Ein idealer Begleiter als leicht ver-
dauliche Zwischenmahlzeit oder in Saftform als isotonischer
Durstlöscher für Freizeit und Sport.

Laut einer britischen Medizinstudie (Quelle: Good Life 01/02
2007) verbessern fünf verspeiste Äpfel pro Woche sogar die
Lungenfunktion. Fest steht auch, dass die Apfelsäure die Auf-
nahme von Kalzium im Körper begünstigt. Auf Grund seiner
vielen Vorzüge ist und bleibt der Apfel in Österreich (mit einem
pro Kopf Verbrauch von über 28 Kilo/Jahr) das mit Abstand
beliebteste Obst. Außerdem ist der Apfel aufgrund seiner
guten Lagerfähigkeit das ganze Jahr über ein Renner und
trifft mit seinen ungefähr zwanzig europäischen Sorten von
süß bis leicht säuerlich viele unterschiedliche Geschmäcker.

Ihre Doris Schiefermüller, Diätologin (Diplom-Diätassistentin)